Mayschoss im Ahrtal

In Mayschoß wohnen fast 1.000 Menschen. Die meisten leben direkt oder indirekt vom Weinanbau. Mayschoß ist das nördlichste Rotweinanbaugebiet Deutschlands. Hier finden sich die eindrucksvollsten Felsschluchten des Ahrtales.

Der Ortsname ist erstmalig 1106 urkundlich belegt. Die älteste Befestigungsanlage des Ahrtales, die Burg Saffenburg ist leider nur noch als Ruine erhalten.
Im Ort gibt es die 1908 erbaute Pfarrkirche mit barocken Resten der Innenausstattung des Klosters Marienthal zu besichtigen. In der Kirche befindet sich eine Tumba aus schwarzem belgischen Marmor, das Grabmal der Gräfin Katharina von der Mark (1647).


Die Winzergenossenschaft Mayschoß wurde schon 1868 nach Raiffeisens Genossenschaftsidee gegründet. Sie ist weltweit die älteste ihrer Art. Heute heißt sie Winzergenossenschaft Mayschoß-Altenahr. Es lohnt sich, den alten Weinkeller mit den aufwendig verzierten Holzfässern zu besuchen.
Die Weinbauern haben sich von der Massenproduktion weg zu der Produktion von ausgewählten Qualitätsweinen hingewandt.
 
Von Ende September bis Ende Oktober richtet Mayschoß das traditionelle Weinfest aus. Am letzten Septemberwochenende und allen Wochenenden im Oktober wird aus dem sonst so ruhigen Ort eine fröhliche Festmeile

Mayschoß verfügt über einen eigenen Haltepunkt auf der Ahrtalstrecke Remagen -  Ahrbrück und ist bequem über den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) mit der Rhein-Ahr-Bahn (RB 30) zu erreichen. Es gelten für den Öffentlichen Schienenpersonennahverkehr auf der Rhein-Ahr-Bahn sowohl der Tarif des Verkehrsverbundes Rhein-Mosel (VRM) als auch des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) sowie tarifraumüberschreitend der NRW-Tarif.

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