Wein-Lexikon W

Weinlese Unter Weinlese versteht man das Ernten der reifen Trauben. Sie findet im Herbst statt. Man unterscheidet in Vorlese, Hauptlese oder Spätlese. Je nach Witterung und Weinsorte kann sich die Lese bis in den späten Herbst hineinziehen, Eisweine werden oft sogar erst zu Beginn des nächsten Jahres gelesen, sie werden aber noch unter dem vorherigen Jahrgang abgefüllt.

Weinstein Während der Gärung, verstärkt aber während der Reifung setzten sich im Wein glasartige Kristalle als Depot ab. Es handelt sich dabei um harmlose, geschmacksneutrale Kaliumtartratkristalle, entstanden aus der Verbindungen von Weinsäure mit Kalium oder Kalzium. Diese Substanz entsteht nur bei der Weinbereitung. Weinstein ist kein Weinfehler.

Weißburgunder gehört zur Burgunderfamilie. In Frankreich als Pinot Blanc bekannt. Der deutsche Weißburgunder hat aber in der Regel größere Beeren. Für den Ausbau im Barrique besonders geeignet.

Weißherbst Rosé-Spezialität aus deutschen Anbaugebieten: Ahr, Baden, Pfalz, Rheingau, Rheinhessen, Württemberg. Muss im Unterschied zum Rosé sortenrein zubereitet werden. Rebsorten: Portugieser, Trollinger.

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