Wein-Lexikon B

Barrique Kleines Eichenholzfaß mit 225 Litern Inhalt. Ursprünglich stammt dieser Faßtyp aus Bordeaux, wo er im Mittelalter eingeführt wurde. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts hatte er den rund vier mal so großen Lagerbehälter, den Tonneau, als Transport- und Lagerbehälter so gut wie verdrängt. Heute bedeutet Barrique allgemein der Ausbau des Weins in kleinen Eichenfässern. Die Lagerung im Barrique reichert den Wein mit zusätzlichen Tanninen und Aromen an.

Beerenauslese Neben der Trockenbeerenauslese die höchste Prädikatsstufe. Sie entsteht aus überreifen, häufig edelfaulen Trauben. Das Mostgewicht der Beerenauslese liegt bei mindestens 110 bis 128 Öchsle.

Bouquet (Blumenstrauß) Die Summe aller Duft- und Geschmacksstoffe eines Weines. Das Bouquet entsteht aus dem Aroma der Traube (Primäraromen) und den Verbindungen, die sich im Laufe der Gärung, des Ausbaus und der Alterung entwickeln (Sekundäraromen).

brut Geschmacksbezeichnung für trockenen Schaumwein oder Sekt. Darf bis zu 15 Gramm Restsüße enthalten.

zurück zum Wein-Lexikon

Drucken